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Der Sicherheit verpflichtet: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr

Auch wenn eine 24-stündige Einsatzfähigkeit der Kameraden aufgrund der beruflichen Belastung der zahlreichen Ehrenamtlichen nicht mehr gegeben ist, die Freiwillige Feuerwehr Kauschwitz sorgt bereits seit 113 Jahren für die Sicherheit der rund 970 Kauschwitzer Bürger. Knapp drei Dutzend Mitglieder zählen die Kauschwitzer Floriansjünger; darunter sind 26 aktive Kameraden, die ausrücken, wenn es in Kauschwitz oder auch in den umliegenden Dörfern tatsächlich brennt. Natürlich sind die Kauschwitzer Kameraden auch schnell vor Ort, wenn Notsituationen auftreten, wenn beispielsweise durch Hochwasser oder Starkniederschläge Gefahr für Leib und Leben oder das Eigentum der Bürger besteht.

Sieben Jugendliche bilden derzeit die Kauschwitzer Jugendfeuerwehr, die durch qualifizierte Jugend-Ausbilder ihre fachliche Basis und die passende Förderung erfahren. Ab 8 Jahren können Kinder mittlerweile kleine Feuerwehrleute werden. „Die Ausbildung der Jugendfeuerwehr sichert uns den wichtigen Nachwuchs für die Zukunft“, freut sich Wehrleiter Jürgen Kirschner über interessierte Jugendliche im Feuerwehr-Haus an der Zwoschwitzer Straße 19.

Hier befindet sich auch das Löschfahrzeug mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen, um eine optimale Brandbekämpfung zu gewährleisten. Alle drei Wochen finden regelmäßig Schulungen für die freiwilligen Feuerwehr-Kameraden statt, ebenso sind sie in die übungen des Katastrophenschutzes im Vogtlandkreis eingebunden. Zudem besteht eine tägliche Rufbereitschaft und Einsatzfähigkeit zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr am Morgen sowie am Wochenende. In der restlichen Zeit wird der Brandschutz in Kauschwitz durch die Plauener Berufsfeuerwehr abgedeckt.

Als aktive Gruppe bringt sich die Freiwillige Feuerwehr regelmäßig in die Festivitäten des Ortes Kauschwitz ein und sorgt bei allen Festen auch für den sicheren Rahmen. Beim jährlichen Hexenfeuer auf dem Kauschwitzer Sportplatz tritt die Feuerwehr seit vielen Jahren als Veranstalter auf.

 

Zwoschwitz 

Keine Chance dem „Roten Hahn“: Freiwillige Feuerwehr Zwoschwitz

Der Sicherheit verpflichtet, fühlen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Zwoschwitz. Die rund zwei Dutzend Feuerwehrleute  gruppieren sich um ihren Wehrleiter Dietmar Deeg.

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Zwoschwitz erfolgte bereits im Jahr 1903 als gemeinsame Verbandsfeuerwehr der Orte Zwoschwitz und Kauschwitz.

Im Laufe der Jahre trennten sich die Wege der beiden Wehren – die Verbindung und Kooperation ist jedoch nie wirklich abgerissen. So traf man sich regelmäßig bei der Teilnahme an diversen Wettbewerben für die Freiwilligen Wehren – häufig in den Jahren zwischen 1998 bis 2006.

Eine Zäsur für die Zwoschwitzer Floriansjünger war zweifellos der Neubau des Gerätehauses im Jahr 1988. Seither ist die Technik unter vernünftigen Bedingungen untergebracht. Die Zwoschwitzer Kameraden haben natürlich regelmäßig fachliche Weiterbildungen zu absolvieren, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Es handelt sich bei der FFw Zwoschwitz um eine „Teilzeit-Wehr“, die zwischen 18 und 6 Uhr sowie an den Wochenenden voll einsatzbereit ist. Die wichtigsten Einsätze der vergangenen Jahrzehnte waren 1963 ein durch einen Blitzschlag hervorgerufenen Scheunenbrand und 1982 ein Böschungsbrand, den ein Bergepanzer der Roten Armee verursacht hatte. Im Jahr 1984 musste die Wehr zweimal zu Scheunenbränden in Zwoschwitz ausrücken, als ein Feuerteufel sein Unwesen trieb. Der letzte große Brand, zu dem die Zwoschwitzer Wehr gerufen wurde, war ein Scheunenbrand in Zwoschwitz, bei dem ein Rinderstall des örtlichen Landwirtschaftsbetriebes in Flammen stand. Bis heute ist die Brandursache unklar. Auch im Jahr 2013 waren die Zwoschwitzer Kameraden im Einsatz – sie halfen damals in Jocketa, die Folgen des Hochwassers zu bekämpfen.

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